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Die  SPD  in Villingen-Schwenningen
 

SPD meets Rietheim

Besuch der SPD in Rietheim

Informative Gespräche von SPD-Kommunalpolitikern mit dem Rietheimer Ortschaftsrat

SPD-Vorsitzende Silvia Wölfle und Ortsvorsteherin Gudrun Furtwängler - beide sind auch Stadträtinnen - hatten zum gegenseitigen Kennenlernen geladen. Gezeigt werden sollten in Rietheim auch die Orte, wo der Schuh drückt, wo der Stadtbezirk die Unterstützung des Gemeinderats braucht.
Deshalb ging der erste Weg zur Schule. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler wird in den nächsten Jahren kontinuierlich zwischen 36 und 41 schwanken. Damit dürfte der Bestand der Schule gesichert sein. Die Ortsvorsteherin hob das große ehrenamtliche Engagement der Eltern und des Fördervereins der Schule hervor: Nachmittagsbetreuung, Ferienbetreuung und ein Mittagstisch. Am Mittagessen nehmen täglich 10 bis 12 Kinder aus Schule und Kindergarten teil – Tendenz steigend. Der dafür genutzte Raum ist schon jetzt zu klein. Hier muss Abhilfe geschaffen werden. Ein Anbau im Hofbereich der Schule wäre eine ideale Lösung. Ein erster Kostenvoranschlag scheint sehr hoch zu sein. Ein zweites Angebot, so meinte Henning Keune, sollte auf jeden Fall eingeholt werden. Silvia Wölfle stattete auch dem Kindergarten einen kurzen Besuch ab und war von der liebe- und fantasievollen Einrichtung der Räume begeistert.
Im Erdgeschoss des Rathauses, hinter dem großen Tor, steht die Einrichtung eines Multifunktionsraums auf der Wunschliste der Ortschaft.
Ortschaftsräte in Rietheim
Foto: Mitglieder des Ortschaftsrats und der SPD tagen im Rietheimer Rathaus:
(von links) die Ortschaftsräte Eberhard Bertsche, Bernd Bucher, Karl Hirt, SPD-Vize Daniel Künkel, Ortschaftsrat Martin Heine, Ortsvorsteherin Gudrun Furtwängler und die Kommunalpolitiker der SPD Silvia Wölfle, Hans Richter, Nicola Schurr, Henning Keune, Siegfried Heinzmann (nicht im Bild Ortschaftsrätin Michaela Ummenhofer und Stadtrat Bernd Schenkel)

Im Ratssaal saß man dann, gut verpflegt, zusammen und erörterte Rietheimer und gesamtstädtische Belange. Ein zentrales Anliegen der Ortschaft sind Bauplätze. Es gibt kein städtisches Angebot an Baugrundstücken mehr. Hier war Henning Keune gefragt, weniger als SPD-Vorstandsmitglied, sondern als Leiter des Amts für Stadtentwicklung. Er versicherte, das Thema werde in naher Zukunft im Ortschafts- und Gemeinderat behandelt werden.
Ein weiteres Anliegen war Tempo 30 - bei dem kurvenreichen Teil der Ortsdurchfahrt zwischen Ortseingang und Kirche sei das die richtige Lösung. Bei der Stadt stoße man hier auf taube Ohren. Die Ortsvorsteherin wundert sich, dass solche kurzen 30-km/h-Stecken in anderen Orten wie Brigachtal oder Oberbaldingen problemlos eingeführt wurden. Stadtrat Bernd Schenkel weiß: auf Durchgangsstraßen 30km/h durchzusetzen, ist in VS fast unmöglich. Und dennoch sei dies bei der Walter-Rathenau-Straße in Schwenningen gelungen. Falls es auf die Tageordnung des Gemeinderats komme, werde die SPD den Vorschlag Rietheims unterstützen.
Ortschaftsrat Martin Heine sprach den großen Nachholbedarf bei der Straßensanierung in der Gesamtstadt an und fand viel Verständnis bei der SPD, als er den Sanierungsbedarf der Niederwiesenstraße hervorhob. Silva Wölfle erinnerte allerdings an das übergroße Straßennetz der Stadt. In den kommenden Jahren werde man sich verstärkt auf die Sanierung der wichtigsten Straßen konzentrieren müssen.
Bei der Frage nach den großen Bauinvestitionen der nächsten Jahre wurden natürlich das Gymnasium am Deutenberg und die Gartenschule angesprochen. Stadtrat Siegfried Heinzmann verwies auch auf die unzureichende Unterbringung städtischer Einrichtungen. „Es ist völlig unwirtschaftlich, dass das Stadtarchiv in drei und die Magazine der Museen in vier weit auseinanderliegenden Gebäuden untergebracht sind“, stellte er fest. Mit Interesse werden die Mitglieder des Ortschaftsrats sowie der SPD verfolgen, welche Möglichkeiten die Bebauung des Mangin-Geländes hierbei eröffnet.

Am Ende der gemeinsamen Sitzung überreichte Silvia Wölfle (rechts) Ortsvorsteherin Gudrun Furtwängler ein kleines Dankeschön für die Gastfreundschaft.

Dankeschön für die Gastfreundschaft