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Die  SPD  in Villingen-Schwenningen
 

Leserbrief: Das Café im ehemaligen Familienpark

Bernd Schenkel
B.-R.Schenkel(at)t-online.de


Villingen-Schwenningen
1. Mai 2015

Erneute Diskussion um das Café im ehemaligen Familienpark


Totgesagte leben länger
Am 17. März 2010 – also vor über fünf Jahren - diskutierte der Gemeinderat ausführlich, ob sich das Café im ehemaligen Familienpark nicht doch zum Ersatz für die 2007 geschlossene ‚Jugendscheune‘ eigen könnte. Von 640.000 Euro Sanierungskosten war damals die Rede. Für die SPD-Fraktion lehnte Stadtrat Harry Frey eine solch hohe Investition in ein schon recht marodes Gebäude ab. Am Ende der Diskussion musste auch Frau Breuning feststellen, „dass damit das Thema Café beerdigt“ sei. Der Gemeinderat fasste dann auch ohne Gegenstimmen, mit drei Enthaltungen, den Beschluss: „Die Umnutzung des ehemaligen Parkcafés zur Versammlungsstätte auf dem Gelände des ehemaligen Familienfreizeitparks wird nicht weiter verfolgt.“
In der jüngsten Gemeinderatssitzung klang dies ganz anders. Da wurde mit den Stadträten Bernd Hetzel und Andreas Flöß sowie dem Leiter des Hochbauamts, Dieter Kleinhans, eine Art Sanitätertruppe gebildet, die begutachten solle, ob eine Wiederbelebung des Parkcafés nicht doch noch möglich sei. Sind solche Untersuchungen wirklich sinnvoll, wenn sich inzwischen günstigere Lösungen anbieten? Kurzfristig könnten Räume im Burger-Areal den Wunsch vieler Jugendlicher nach einem Jugendkulturzentrum befriedigen. Hier wäre Raum, wo bis zu 400 Leute zusammenkommen, Musik machen, Musik hören, Partys veranstalten könnten. Wir sollten die jungen Leute nicht ständig auf morgen vertrösten, sondern das umsetzen, was heute realisierbar ist.

Bernd Schenkel